Einen wahren Crash-Kurs in Sachen Kreisfeuerwehr erhielt die LINKE-Kreistagsfraktion bei einem Besuch der Kreisfeuerzentrale in Nütschau. Gut 3 Stunden lang informierten sich DIE LINKEN über die technischen Einrichtungen der Kreisfeuerwehrzentrale wie die Schlauchwaschanlage, die Füllanlage für die Sauerstoffflaschen, die Wagenwerkstatt.

Einen großen Raum nahm die Information über die Arbeit des Löschzuges Gefahrgut ein. Die LINKE war beeindruckt von den Leistungen und dem hohen technischen Standard des Gefahrgutzuges, der mit empfindlichen Messgeräten in der Lage ist, jegliche Kontaminationen festzustellen und sofort über das Internet zu überprüfen.
Im Anschluss an den Rundgang durch die Kreisfeuerwehrzentrale stellte Kreisbrandmeister Gerd Riemann den Abgeordneten die Planungen für den Ausbau der Zentrale in Nütschau vor. So sollen mehrere Fahrzeughallen erneuert und erhöht werden, damit auf den größeren Fahrzeugen auch die auf dem Dach und an den Fahrzeugseiten montierten Gerätschaften ohne Gefahr für die Feuerwehrleute geprüft und gewartet werden können. Auch im Bereich der Aufenthaltsräume sollen Verbesserungen erreicht werden.
Die Abgeordneten zeigten Verständnis für die Vorhaben des Kreisfeuerwehrverbandes, der 89 Freiwillige Ortsfeuerwehren, 4 Werksfeuerwehren und 36 Jugendwehren betreut. Fraktionssprecher Heiko Winckel-Rienhoff signalisierte die Unterstützung der LINKEN für die Pläne der Kreisfeuerwehr bei der Beantragung der Mittel in den entsprechenden Ausschüssen des Kreistages.