Die Kreistagsfraktion DIE LINKE hat eine Initiative zu einer gemeinsamen, von allen Parteien getragenen Kreistagsresolution zur endgültigen Abschaltung des Atomkraftwerkes Krümmel gestartet.
„Das AKW Krümmel liegt unweit der Kreisgrenze. Große Teile Südstormarns mit den Städten und Gemeinden Reinbek, Glinde, Oststeinbek und Barsbüttel liegen im unmittelbaren hochgefährdeten Nahbereich, wenn es zu einem Unfall mit dem Austritt von Radioaktivität in Krümmel kommen sollte“, stellt Fraktionschef Heiko Winckel-Rienhoff fest. Deshalb hält die LINKE-Kreistagsfraktion es geradezu für die Pflicht des Kreistages, zum Schutze der Bürgerinnen und Bürger Stormarns das endgültige Abschalten des AKW zu fordern.
Einen entsprechenden Resolutionsentwurf hat die LINKE an die anderen Kreistagsfraktionen bereits vor einem Monat übersandt.
Der Kreistag könnte eine Resolution auf seiner Sitzung am 24. Juni 2011 verabschieden.
Die LINKE geht davon aus, dass parteiübergreifend eine gemeinsame Resolution möglich ist. Fraktionssprecherin Heidi Beutin: „Alle Parteien haben doch aus Fukushima gelernt und die CDU-/FDP-Bundesregierung arbeitet an einem Ausstiegsszenario. Der Weg aus der Atomenergie trifft in Deutschland auf einen großen Konsens, das dürfte doch in Stormarn nicht anders sein!“