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3. Februar 2021

LINKE: Chancen für bezahlbaren Wohnraum in Reinbek nutzen!

DIE LINKE.Reinbek/Glinde/Oststeinbek begrüßt die Debatte über Wohnungsbau im Holzvogtland.

„Es ist höchste Zeit, dass in Reinbek darüber geredet wird, wie mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Aber dieser Wohnraum muss auch bezahlbar sein. Der von den Investoren vorgesehene Anteil von 25% öffentlich geförderten Wohnungen reicht nicht aus, die für den Rest der Wohnungen angekündigten Mieten bis 12€ pro Quadratmeter sind für viele Arbeitende zu teuer.“ erklärt Thomas Voß, Sprecher des Ortsverbandes. Die Forderung der Grünen, einen Teil der Fläche in städtisches Eigentum zu überführen findet DIE LINKE grundsätzlich richtig. Boden ist nicht vermehrbar und sollte daher im gesellschaftlichen Interesse öffentlich verwaltet werden.

„Wenn die Stadt wieder eigene Flächen besäße, könnte sie darauf tatsächlich bezahlbaren Wohnraum bauen – zu günstigeren Preisen als die Investoren, weil sie damit keinen Profit erzielen, sondern lediglich die Kosten decken müsste.“, so Voß weiter.

„Viele Reinbeker*innen wollen Zersiedelung der Landschaft verhindern. Das kann erreicht werden, wenn statt Einzel- und Doppelhäusern mehr platzsparende mehrgeschossige Häuser entstehen. Natürlich müssen die neuen Wohngebäude möglichst klimaneutral und nachhaltig gebaut werden.“ sagt Ralf Iden von der LINKEN.

Im Frühjahr 2021 plant DIE LINKE.ROG eine Kampagne für bezahlbare Mieten in Reinbek.