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27. März 2022

Stormarns Kommunen fordern Ausgleich vom Bund

In der Märzsitzung des Stormarner Kreistages musste Landrat Henning Görtz auf Nachfrage des Stadtverordneten Hendrik Holtz (DIE LINKE.) aus Bad Oldesloe in der Einwohnerfragestunde einräumen, dass die Kosten und Aufwendungen, im Zuge der großer Anzahl aus der Ukraine nach Stormarn geflohenen Menschen für die Städte und Gemeinden, sehr hoch sind. Bis jetzt sei aber keine Kompensation, von Seiten der Bundesregierung, in Sicht.

"Auch die heutige Bürgermeisterrunde der Stormarner Städte und Gemeinden sieht noch erheblichen Handlungsbedarf von Seiten des Bundes", sagte der Stormarner Verwaltungschef.

"Stormarns Kommunen leisten geradezu unglaubliches, um die Menschen unterzubringen und zu betreuen und sie tun es sehr gerne. Aber es darf nicht sein, dass wir hier auf den Kosten sitzenbleiben, auch praktische Hilfe wäre höchst willkommen. Denn wir müssen das Wort "Willkommenskultur" leben", sagte Holtz während seinen Redebeitages in der Einwohneinfragestunde.