Schon im Jahre 2009 im Zusammenhang mit der Forderung nach einem selbstverwalteten Jugendzentrum wurde von den aktiven, kreativen Jugendlichen und der Partei Die LINKE auf die Gefahr rechtsradikaler, faschistischer Aktivitäten in Glinde hingewiesen. So heißt es in einem Flugblatt aus der Zeit:
" Die Stadt Glinde hat sich selbst den Titel 'Junge Stadt im Grünen' gegeben. Doch der idyllische Schein trügt. Tatsächlich tauchen in Glinde immer wieder Nazi-Schmierereien auf, Hakenkreuze und 88- Zeichen, NPD-Wahlplakate und Propaganda-Material der faschistischen "Bürgerinitiative Sicheres Bergedorf"- getreu dem Motto "Die Städte übers Land erobern". Neonazis tragen dabei in Glinde selbstbewusst Thor-Steinar Klamotten, Hilter T-Shirts und hissen öffentlich ihre Reichskriegsflaggen."
Auch heute aus eigener Anschauung wissen wir, dass in Glinde und Umgebung "Nazi-Aufkleber" zu Hauf zu finden sind. Die offizielle Jugendpolitik in Glinde leistet gerade ihren Offenbarungseid. Seit Jahren kommt die Jugendarbeit des städtischen Hauses "Spinosa" nicht wirklich in die Gänge und durch permanenten Personalwechsel nicht zur Ruhe. Auch der Jugendtreff im Gutshaus wird mit den Problemen nicht mehr fertig. Und notwendiges qualifiziertes Personal wird ihm verwehrt. Aber statt endlich die Jugendarbeit auf vernünftige Füsse zu stellen und gemeinsam mit der Jugend ein selbstverwaltetes Zentrum zu errichten,wurde diese Forderung gerade auch von der CDU und der Jungen Union immer wieder in die kriminelle Ecke gedrängt. Die Stadt weiß anscheinend gar nicht, was für hervorragende Jugendliche sie hat.
Dadurch, dass in der Stadt die "Jugendlichen für ein selbstverwaltetes Zentrum" permanent und vehement unterdrückt wurden, bereitete man nätürlich erst recht den Boden für Rechte und deren Aktivitäten, z. B. einen Laden für rechtsextreme und faschistische Mode und Devotionalien in Glinde zu eröffnen und damit zu einem Magneten für Faschisten aus dem gesamten Umland und Hamburg zu werden. Nun erntet die Stadt was sie selber gesät hat.
DIE LINKE fordert:
Der Thor Steinar Laden muß schnellstmöglich wieder geschlossen werden. Der Vermieter muß den Vertrag sofort kündigen.
Alle Parteien, Verbände und Organisationen Glindes müssen sich eindeutig gegen diesen Laden wenden
Die im Rathaus vertretenen Parteien, vor allem die CDU, müssen endlich ihre Ressentiments gegen die für ein selbstverwaltetes Zentrum eintretenden Jugendlichen aufgeben. CDU, SPD, Die Grünen und auch die LINKE müssen sich schnellstmöglich mit den zukünftigen Trägern eines selbstverwalteten Zentrum zusammensetzen.
Autonomes, selbstverwaltetes Zentrum jetzt!
DIE LINKE Kreisverband Stormarn