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14. Januar 2016

Gegen Neonazismus und Rassismus, für eine solidarische, demokratische und offene Gesellschaft!

DIE LINKE. Schleswig-Holstein ruft dazu auf, sich am Protest gegen den Aufmarsch von Rassist*innen und Neonazis am Samstag, 16. Januar in Neumünster zu beteiligen.

‘Wehret den Anfängen‘ ist so aktuell wie lange nicht mehr. Neonazis und Rassist*innen in Schleswig-Holstein meinen, wieder mit offen rassistischen Parolen auf die Straße gehen zu können. Alle Menschen, die sich für eine solidarische, demokratische und offene Gesellschaft einsetzen, sollten sich dem rechten Aufmarsch entgegenstellen. Deshalb ruft DIE LINKE in Schleswig-Holstein auf zur Teilnahme an den antifaschistischen Protesten gegen die Kundgebung des rechtsradikalen Bündnisses ‚Neumünster wehrt sich‘ am Samstag in Neumünster.

Am Samstag werden sich die Neonazis und Rassist*innen in Neumünster um 13:30 Uhr auf dem Kantplatz treffen. Hauptredner wird Karl Richter sein. Der Antisemit und Neonazi ist NPD-Mitglied und sitzt für die rassistische „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ im Münchener Stadtrat. Die Parole „Damit Neumünster eine deutsche Zukunft hat“ macht deutlich, dass es bei der Kundgebung um eine rassistische Mobilmachung geht. Im letzten Jahr ist die Zahl der Angriffe auf Geflüchtete und Flüchtlingsunterkünfte dramatisch gestiegen. Auch in Schleswig-Holstein gab es Brandanschläge, wobei Versuche rechtsradikaler Mobilisierung bis jetzt erfolglos blieben.

Damit das so bleibt, hat sich ein Bündnis von Demokrat*innen und Antifaschist*innen entschlossen, gegen den Naziaufmarsch auf die Straße zu gehen. Das Bündnis trifft sich um 11:30 Uhr auf dem Postparkplatz am Hauptbahnhof Neumünster. Aktuelle Informationen finden sich auf der Seite: http://www.antifa-kiel.org/index.php/aktuell/events/nms-antifaschistische-aktionen-gegen-den-naziaufmarsch-von-neumuenster-wehrt-sich.html

Um 12.30 Uhr wird es vom "Bündnis gegen Rechts" eine Kundgebung auf dem Parkplatz der Halle des Kreissportverbands am Hansaring geben.

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