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9. November 2012

DIE LINKE. Lübeck unterstützt Glinde gegen Neo-Nazis

DIE LINKE. Lübeck bedauert den Ausgang der Urteilsverkündung im Falle der Kündigungsklage eines Glindener Vermieters gegen einen Vertreiber neo-nazistischer Bekleidungssortimente.

Die große antifaschistische Präsenz im Vorfeld der Klage und auch während der Urteilsverkündung im Lübecker Amtsgericht stärkte den engagierten Bürgerinnen und Bürgern den Rücken. Dennoch mussten diese enttäuscht nach Hause gehen - der Klage wurde nicht stattgegeben.

"Formaljuristisch ist das Urteil sicherlich richtig, aber es bleibt ein übler Beigeschmack - wir hätten uns ein anderes Urteil gewünscht.", so Sascha Luetkens, Vorsitzender der Lübecker LINKEN. "Die Proteste der Glindener Bürgerinnen und Bürger wird aber unverändert weitergehen. Wenn der juristische Weg nicht gangbar ist, muss gezielt politischer Druck durch Parteien und Bürgerinnen und Bürger weiter aufgebaut werden. Die Bürgerinitiative ist trotz des Urteils auf einem guten Weg.", so Ragnar Lüttke, Mitglied des Lübecker Verbandsvorstandes der LINKEN.

Im Nachgespräch mit den zahlreich erschienenen Glindener Bürgerinnen und Bürgern versicherte man sich der gegenseitigen Unterstützung und vereinbarte einen baldigen Besuch der Lübecker LINKEN im Rahmen der täglich stattfindenden Proteste vor dem betroffenen Ladenlokal.

Die Bürgerinitiative der Glinder Bürgerinnen und Bürger ist im Internet unter http://www.notonsberg.de/ zu erreichen.