Zur Zeit wird gefiltert nach: Ortsverband Ahrensburg/Trittau

Detailansicht
1. Dezember 2010

Schöne Bescherung!

Tafeln für Bedürftige und das Sozialkaufhaus in der Kurt-Fischer-Str. 27a, gehören mittlerweile zur sozialen Normalität in einer „reichen“ Region wie Ahrensburg und Umgebung.
Während staatlicherseits aufgespannte Schutzschirme für Banken, für den Euro und Not leidende Nachbarstaaten mit hunderten Milliarden Euro ausgestattet sind, sollen hierzulande abhängig Beschäftigte und auf Hilfe angewiesene Beschäftigungsträger weiter belastet werden.
So werden z. B. ab dem 01.01.2011 statt 160 nur noch 40 Personen beim Weiterbildungsverbund in der Kurt-Fischer-Str. von der zuständigen Arge geförderte Arbeitsgelegenheiten erhalten.

Ein Frohes Neues Jahr 2011 werden sich die Betroffenen anders vorgestellt haben.

DIE LINKE, Ahrensburg und Umgebung fordert eine Wirtschaft, die für die Menschen da ist und nicht umgekehrt!

Der ab dem kommenden Jahr erhöhte Beitragssatz der gesetzlichen Krankenkassen und das von der jetzigen Regierung beschlossene Einfrieren der anteiligen Beiträge der Arbeitgeber, ist skandalös und muss wieder rückgedreht werden. Die unlimitierte Kopfpauschale wird darüber hinaus die Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen zusätzlich einseitig belasten und gehört ebenso abgeschafft, wie die Rente erst ab 67.

Die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohnes von 10 Euro ist überfällig.

Der Fachkräftemangel besteht in bestimmten Bereichen bereits heute und wird sich dramatisch ausweiten, wenn in Deutschland ausgebildete Fachkräfte in europäischen Nachbarländern doppelt so hohe Nettoeinkünfte erzielen können.

Weihnachtswünsche der LINKEN Ahrensburg und Umgebung:

  • Nach Jahren des Lohndumpings sind kräftig steigende Löhne und Gehälter das Gebot der kommenden Jahre, um die Region nachhaltig zu beleben und gesamtwirtschaftlich die schädliche Abhängigkeit vom Export zu mindern

  • Gerecht geht anders, nämlich eine soziale Gerechtigkeit schaffen, die keine Tafeln für Bedürftige und Sozialkaufhäuser mehr braucht, sondern allen Beschäftigten ein auskömmliches Einkommen aus ihrer Arbeit garantiert. Transferleistungen müssen so bemessen sein, dass sie ein menschenwürdiges Leben ermöglichen

  • Der soziale Geschosswohnungsbau muss in einer Zeit des Mangels an bezahlbaren Mietswohnungen wieder belebt werden – im Erlenhof und anderswo