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7. März 2022

Die Spitzenkandidatin und Landessprecherin der Partei DIE LINKE in Schleswig-Holstein, Susanne Spethmann, erklärt zum Frauen*tag am 8.März

„Ich fordere endlich bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege und unterstütze die Warnstreiks in den Sozial- und Erziehungsberufen für die dringend notwendige Aufwertung dieser systemrelevanten  Berufe.

Die Situation in der Pflege kenne ich als Pflegekraft ganz genau. Es fehlten schon lange vor der Pandemie deutschlandweit 100.000 Pflegekräfte. Schon lange vor der Pandemie bettelten die Pflegekräfte nach mehr und wurden überhört. Jetzt betteln alle, dass die Pflegekräfte durchhalten- und wir tun es. Nur wofür?
Der Personalmangel im Gesundheitswesen ist schon lange allgegenwärtig. In und durch die Pandemie sind viele soziale Berufsgruppen weit über ihre eigene Belastungsgrenze hinausgegangen. Dauerhaft haben sie ihre eigene Gesundheit riskiert. Nur wofür?
Die Beschäftigten in den Sozial- und Erziehungsdiensten, Pflegepersonal und viele mehr verdienen mehr Wertschätzung, und das bedeutet: mehr Lohn!
Menschen, die unsere Kinder betreuen und unsere Angehörigen pflegen, verdienen weniger als Menschen, die das Geld verwalten!
Anlässlich des Frauen*kampftages stellen wir die Frage: Wann steht endlich der Mensch im Vordergrund?

Wir fordern als DIE LINKE:

Menschen vor Profite!

500 Euro mehr Lohn monatlich im Pflegebereich!

Die Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe wie in der laufenden Tarifrunde gefordert!"

DIE LINKE in Schleswig-Holstein wird sich morgen im ganzen Land an Aktionen beteiligen und selbst welche durchführen. Susanne Spethmann wird morgen in Ostholstein verschiedene Pflegestationen besuchen und Johann Knigge-Blietschau, Listenplatz 2 der Landesliste zur Landtagswahl, beginnt den Aktionstag morgens in Kiel um 5.30 Uhr vor dem Städtischen Krankenhaus.