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18. August 2010

Sorgen um das alte Rathaus in Barsbüttel

Hier sammeln Wulf Jütting und Margarete Hoffmann Unterschriften für das Bürgerbegehren

1.400 Barsbütteler haben bisher unterschrieben.
Seit Juli sammelte die "Barsbütteler Initiative Ortsmitte" Unterschriften gegen einen möglichen Umzug des Rathauses. Ziel ist es, ein Bürgerbegehren durchzusetzen. Am 9. August konnten die Initiatoren Margarete Hoffmann und Wulf Jütting nun 1.400 Unterschriften an die Gemeinde übergeben.
Die rege Beteiligung mit 40 Prozent mehr Unterzeichnern als nötig zeige, dass die Einwohner an den kommunalen Entscheidungen beteiligt werden wollen. Gerade die Senioren, die den Alltag überwiegend im Ort verbringen, seien an einer Mitgestaltung interessiert, erklärte Margarete Hoffmann, die auch Vize-Vorsitzende des Seniorenbeirates ist.
Die Barsbütteler Gemeindevertreter beraten seit fast einem Jahr darüber, was mit dem sanierungsbedürftigen Rathaus geschehen soll. Es geht um die Frage, ob in das 35 Jahre alte Gebäude investiert wird, oder ob die Verwaltung in die sogenannte "neue Mitte" zwischen Feuerwehr und Penny-Markt umzieht. Dort soll auf dem Gelände des Bauhofes ein Nahversorgungszentrum entstehen. Der Bauhof zieht ins Gewerbegebiet um.
Wenn die Kommunalaufsicht in Bad Oldesloe über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entschieden hat, werden die Unterschriften im Barsbütteler Rathaus geprüft. Danach wird ein Termin für den Bürgerentscheid festgelegt. Die Initiative trifft sich weiter 14-tägig, um Vorschläge zur Gestaltung des Ortes zu erarbeiten. Das nächste Mal am 26. August um 19 Uhr im Restaurant Didim.