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7. April 2014

Tunnel statt Fehmarnbeltquerung!

 Stefan Karstens 

Auf ihrer gestrigen (06.04.) Vorstandssitzung hat DIE LINKE. Schleswig-Holstein beschlossen, die jüngst gegründete überparteiliche deutsch-dänische Initiative „Tunnel 2025“ zu unterstützen. Die Initiative fordert die rasche Planung eines kombinierten Straßen- und Eisenbahntunnels unter dem Nord-Ostsee-Kanal als Ersatz für die marode Rader Hochbrücke bei Rendsburg.

 

„Die Sicherstellung dieser wichtigsten Nord-Süd-Verkehrsachse Richtung Skandinavien muss Priorität genießen. Im vergangenen Sommer konnte erlebt werden, was passiert, wenn diese Verkehrsverbindung ausfällt: Quälende Wochen nicht nur für die Einwohnerinnen und Einwohner Rendsburgs,“ so Stefan Karstens, verkehrspolitischer Sprecher der LINKEN in Schleswig-Holstein.

 

Ihre Unterstützung für das Projekt verknüpft DIE LINKE mit der Forderung, stattdessen auf die umstrittene und verkehrspolitisch zumindest fragwürdige feste Fehmarnbeltquerung zu verzichten.

„Eine schnelle und zukunftsfeste Verkehrsverbindung nach Skandinavien lässt sich durch einen Tunnelbau bei Rendsburg sehr viel günstiger sicherstellen, als durch das potentielle Milliardengrab der festen Fehmarnbeltquerung. Ebenso würden die immensen ökologischen Folgeschäden einer Großbaustelle in der Ostsee vermieden. Ein Tunnel unter dem Nord-Ostsee-Kanal bis 2025 ist die ökonomisch wie ökologisch weit bessere Variante. DIE LINKE wird sich im Land sowie im Bund für eine solche Lösung einsetzen,“ so Stefan Karstens abschließend.

Mehr Informationen: www.tunnel2025.de

Online-Petition: hier