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5. Dezember 2020

Wechsel des Fraktionsvorsitzes der LINKEN im Stormarner Kreistag

Wie zu Beginn der Wahlperiode intern vereinbart, wechselt mit dem 1. Dezember der Fraktionsvorsitz der LINKEN im Stormarner Kreistag. Florian Kautter übernimmt das Amt von der bisherigen Vorsitzenden Heidi Beutin, die als stellvertretende Fraktionsvorsitzende weiter im Fraktionsvorstand aktiv sein wird.

„Es ist ein fließender Übergang, der heute stattfindet“, sagt Heidi Beutin. „Florian Kautter hat sich schon als mein Stellvertreter auf die neue Rolle vorbereiten können und wir werden auch weiter eng miteinander arbeiten. Ich habe ein sehr gutes Gefühl bei diesem Wechsel, denn ich habe Florian Kautter als ein sehr zuverlässiges und aktives Mitglied unserer Fraktion erlebt, der inhaltliche Akzente setzt, die Auseinandersetzung mit dem politischen Gegner nicht scheut und integrierend in der Fraktion wirkt.“

„Heidi Beutin ist jetzt für die LINKE in der dritten Wahlperiode im Kreistag Stormarn, in der letzten sogar als unsere einzige Vertreterin, und hat hier immer kämpferisch unsere Positionen vertreten und wird das auch weiterhin tun“, sagt der neue Fraktionsvorsitzende Florian Kautter. „Dass wir als kleine Fraktion über die Jahre doch einiges durchsetzen konnten – selbst wenn es so lief, dass wie beim Pflegestützpunkt unsere Vorschläge nachträglich von anderen übernommen wurden – und es immer eine kritische Stimme gab, wenn über Kürzungen und die unselige „Schwarze Null“ gesprochen wurde, wenn Privatisierungen, wie die des Krankenhauses, nachträglich schöngeredet wurden oder es einen soziale Schieflage in der Kreispolitik gab, ist nicht zuletzt ihr Verdienst. Wir sind eine Fraktion die nicht autoritär von der Fraktionsführung geleitet wird sondern ihre Positionen kollektiv und wo möglich im Konsens findet. Daran wird sich auch nach diesem Wechsel nichts ändern. Ich freue mich auf eine kämpferische 2. Hälfte der Arbeit unserer Fraktion im Kreistag gemeinsam mit allen unseren Fraktionsmitgliedern, die so viel dazu beitragen, dass es einen soziale Stimme im Kreistag gibt.“