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20. Januar 2017

Das Problem an der Wurzel packen!

Der Fluglärmstreit im Kreis Stormarn ist weiter eskaliert.
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger fühlen sich von ihren Verwaltungsvertretern und politischen Entscheidungsträgern bisher weitgehend im Stich gelassen.

Der durch den Kreispräsidenten Hans-Werner Harmuth und den Landrat Henning Görtz vor über einen halben Jahr vorgeschlagene „Runde Tisch“ liegt weiter auf Eis. Dabei ist es dringender denn je, möglichst einvernehmliche Entscheidungskriterien festzulegen, um das bestehende Übel wirksam zu verringern.

Dabei darf es nicht nur um die Belastungen durch Landeanflüge auf den Flughafen „Helmut Schmidt“ in Hamburg-Fuhlsbüttel gehen. Ebenso müssen die Startabflüge von hier in die Betrachtung einbezogen werden. Dazu kommt dann noch der Flugbetrieb zur und von der Airbuswerft in Hamburg-Finkenwerder.

Auf der anderen Seite sind die Einwohneranzahl und -dichte zu beachten.
Ziel muss es sein, dass unvermeidbarer Fluglärm möglichst wenig Menschen betrifft.
Gleichzeitig darf kein einzelner Betroffener übermäßig, d.h. über das gesundheitlich dauerhaft verträgliche Maß belastet werden.
Insgesamt bedarf es eines Umdenkens in der Gesellschaft. Es muss jedem Flughafennutzer klar sein, dass durch sein bzw. ihr Handeln Dritte in ihrem Recht auf Ruhe eingeschränkt werden.
Über das Maß der Beeinträchtigung entscheidet nicht zuletzt die Wahl der Flugzeit.

Flüge vor 7Uhr und nach 22 Uhr wirken besonders störend. Es liegt damit auch in der Hand Vieler, das Ausmaß der Belastung so gering wie möglich zu halten. Rücksichtnahme ist das Gebot der Stunde