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2. Dezember 2018

Vortrag zu „100 Jahre Novemberrevolution“ jetzt Online

v.l.: Klaus Euteneuer-Treptow, Ralf Iden, Wolfgang Beutin, Ian King

In diesem Jahr jährt sich zum hundertsten Mal das Datum der deutschen Novemberrevolution. Zu diesem Anlass veranstalteten die Kreisverbände DIE LINKE Stormarn und Herzogtum Lauenburg Mitte Oktober eine gut besuchte Veranstaltung in Bad Oldesloe.

Die Revolution von 1918 brachte viele Errungenschaften mit sich, die ihre Niederschlagung überdauerten:

·         Die Einführung des 8-Stunden-Tages

·         die Institution der Betriebsräte

·         das Frauenwahlrecht

und vieles mehr. Auf der Veranstaltung wurde das oft vergessene Erbe der Novemberrevolution wieder in Erinnerung gerufen.

 Ian King, Vorsitzender der Tucholsky Gesellschaft und Autor und Mitherausgeber diverser Schriften zu dem großen politischen Satiriker (siehe z.B. hier: https://www.lehmanns.de/shop/geisteswissenschaften/29976739-9783861105664-25-jahre-kurt-tucholsky-gesellschaft )  hielt einen sehr kompetenten Vortrag zur politischen Entwicklung Kurt Tucholskys unter dem Einfluss der Novemberrevolution.  Wolfgang Beutin warf in seinem Referat einen ausführlichen Blick auf die Entwicklungen in Hamburg, wo  während dieser aufwühlenden Zeit Arbeiter- und Soldatenräte eine entscheidende Rolle spielten.  Nachzulesen ist es in seinem  neuen gemeinsamen Buch mit Heidi Beutin:

https://www.wbg-wissenverbindet.de/wolfgang-beutin/

Eingerahmt und voran gestellt wurde diesen beiden Vorträgen  ein einordender,  allgemeiner Blick auf die „Revolution in Deutschland“. Welche Entwicklung nahm Deutschland seit 1848? Wie kam es zum Krieg und zum Versagen der Sozialdemokratie? Wer waren die wichtigsten Akteure der Revolution? Und was waren ihre zentralen Errungenschaften? In seinem Vortrag versucht Ralf Iden diese und andere Punkte allgemeinverständlich darzulegen.

Auf Wunsch einiger Teilnehmer der Veranstaltung stellen wir hier diesen Vortrag online zur Verfügung. Der Autor weist ausdrücklich darauf hin, dass bei der Komplexität des Gegenstandes sich Verkürzungen nicht vermeiden ließen und erhebt bei weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit.