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4. Mai 2022

DIE LINKE. Bad Oldesloe fordert Mindestlohn von 16 Euro!

In der Mai Sitzung des Wirtschaftsbeirates der Stadt Bad Oldesloe wurde erneut über die Lage der Gewerbetreibenden der Innenstadt beraten.

 

Dabei wurde schnell klar, es liegt einiges im Argen. Eines der geschilderten Hauptprobleme besteht neben der pandemischen Lage im Personalmangel.

Viele Mitglieder des Wirtschaftsbeirates räumten offen ein, dass das Verhalten vieler Unternehmen im Bezug auf die Personalpolitik zu kurzfristig gedacht war.

„Anstatt die Menschen mit Geld und Angeboten an das Unternehmen zu binden, hat man reichlich entlassen, gerade Niedriglöhner und 450 Euro Kräfte waren besonders betroffen. Und jetzt lohnt sich für viele die Rückkehr nicht mehr. Die steigenden Energie und Wohnkosten verschärfen diesen Zustand noch", erklärte Holger Mahlke; Mitglied es Wirtschaftsbeirates.

"Die Konsequenz daraus kann nur heißen rauf mit den Löhnen! Wenn die Unternehmen und Händler gutes Personal wollen, werden sie in Zukunft angemessene Löhne zahlen müssen. Diese müssen weit jenseits der kümmerlichen 12,50 Mindestlohn, der bisherigen Regierungen sein. Wenn wir ehrlich sind, muss der Mindestlohn bei 16 Euro liegen, um wirklich davon leben zu können und wirklich die Energiekostensteigerungen kompensieren zu können. Die LINKE. Bad Oldesloe fordert deshalb, auch im Hinblick auf die Wettbewerbsgleichheit der Unternehmen, einen flächendeckenden Mindestlohn von 16 Euro. Dieser ist nicht illusorisch, sondern längst notwendig geworden, wenn wir die Kaufkraft der Menschen steigern wollen und der Lohn endlich zu mehr, als dem bloßen überleben reichen soll. Ein guter Lohn ist ein wichtiger Burggraben gegen Armut und niemand sollte so vermessen sein zu glauben, dass Ausbeutungsverhältnisse ewig andauern. Wir müssen jetzt gute Löhne schaffen, sonst wird die Armut sich immer weiter ausbreiten", sagte Hendrik Holtz; Fraktionssprecher der LINKSFRAKTION