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8. Juli 2020

Klima retten jetzt – WEITER SO, WAR GESTERN

Ein Hygienekonzept besteht, es ist ausreichend Platz zum Abstand halten, allerdings können sich die Gegebenheiten vielleicht kurzfristig ändern, daher im Zweifelsfall bitte vorher nochmal informieren.

Die Corona-Pandemie hat es deutlich gezeigt, die Politik ist handlungsfähig, wenn es darum geht eine mögliche akute Gefahr für das Leben vieler Menschen, abzuwenden.

Sie hat aber leider auch gezeigt, die Krise als Chance für den Umbau in eine soziale und ökologische Wirtschaft zu nutzen, wurde vertan. Obwohl die drohende Klimakatastrophe letztlich eine viel größere Bedrohung der Menschheit darstellt.

Statt die profit- und wachstumsorientierte Wirtschaftsweise grundsätzlich zu verändern, werden Milliarden in klima- und umweltzerstörende Branchen gepumpt. Geld, das zudem eher in den oberen Etagen landet als bei Gering-Verdienenden anzukommen.

Statt einem Kindergipfel wurde ein Autogipfel abgehalten; während Flugzeuge wieder fliegen und die ersten Kreuzfahrtschiffe wieder in See stechen, dürfen KinderJugendreisen der Pfadfinder, Kirchen u.a. meist nicht stattfinden…

Generationengerechtigkeit geht anders; globale Klimagerechtigkeit sowieso.

Deutschland gehört nach wie vor mit zu den Spitzenreitern vom durchschnittlichen proKopf-Ausstoßes von CO2 Emissionen, die in den letzten Jahren statt zu sinken weiter gestiegen sind. Das sogenannte Kohleausstiegsgesetz wird den Kohleausstieg eher verzögern und ist mit dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht zu vereinbaren.

In Deutschland sterben Wälder durch Trockenheit. In anderen Erdteilen sind die Auswirkungen der Klimakrise, schon heute, noch dramatischer.

Für den Erhalt unseres Planeten und die Zukunft unserer Nachfahren muss jetzt konsequent gehandelt werden, denn wenn die Erderhitzung bestimmte Kipppunkte überschreitet ist es zu spät.

Wetterextreme, Artensterben und andere ökologische Krisen sind momentan kaum der Erwähnung in den Medien wert, finden aber trotzdem statt.

Die Fraktion DIE LINKE Ahrensburg hat zu diesem Thema eine Referentin von extinction rebellion eingeladen, einer Schwesterbewegung von friday for future, die sich seit 2018 über den Globus verbreitet.

Es wird einen Vortrag, über den ökologischen Zustand der Erde, geben und über die zukünftigen Auswirkungen der Klimakrise. Außerdem werden wir darüber sprechen, was politisch und wirtschaftlich -nicht- passiert um die Erderwärmung zu stoppen. Der Vortrag beruht auf der aktuellen wissenschaftlichen Faktenlage.

 

extinction rebellion: „Die Menschheit steht nun an einem Scheidepunkt. Das IPCC („Intergovernmental Panel on Climate Change“), der Weltklimarat der UN geht davon aus, dass wir noch 9-11 Jahre haben, das Schlimmste zu vermeiden und das Ziel -nicht mehr als 1,5°Erwärmung der Erde- zu erreichen. Unser Planet steuert auf eine katastrophale Veränderung unseres Klimas zu, die nicht nur Tod, Armut und Elend für hunderte Millionen Menschen und Tiere bedeutet, sondern unsere ganze Zivilisation bedroht. Innerhalb der Lebenszeit heutiger junger Menschen ist der Kollaps unserer Ökosysteme nun wahrscheinlich. Um das zu verhindern, reichen kleine Konsumveränderungen längst nicht mehr aus – wir müssen zusammen die Grundprinzipien unserer Gesellschaft hinterfragen. Doch unsere Regierung ist weit davon entfernt, die nötigen Schritte zu unternehmen. Es ist daher Zeit für eine massenhafte, gewaltfreie Rebellion.

 

Nach dem Vortrag wird es die Möglichkeit geben Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Wir laden Sie alle herzlich zu der Veranstaltung ein.