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13. November 2021

Bad Oldesloe hilft Erftstadt

Im Juli 2021 gehörte Erftstadt zu den am schwersten betroffenen Städten des Hochwassers 2021, das sich in Folge starken Dauerregens ereignete. Am 14. Juli überfluteten die über die Ufer getretene Erft, der "Liblarer Mühlengraben" und der Rotbach weite Teile des Erftstädter Stadtgebiets, mehrere Ortschaften wurden teilweise oder vollständig in Mitleidenschaft gezogen und die Infrastruktur großflächig zerstört. Im Ortsteil Blessem kam es durch das Gefälle ins örtliche Kieswerk zur erdrutschartigen Abspülung gewaltiger Erdmassen, die sich bis zum Siedlungsrand fraß und dort erhebliche Zerstörungen verursachte.

 

Eine Selbstverständlichkeit für die Partei DIE LINKE. Solidarität zu zeigen!

 

Mit einem Antrag der LINKSFRAKTION. fing dann es an. Der Hauptausschuss der Stadt hatte einstimmig dafür plädiert, dass die Verwaltung Möglichkeiten prüft den von der Flut besonders betroffenen Städten und Gemeinden, Hilfe zukommen zu lassen.

Nun ging es endlich los. Bürgermeister Lembke verkündete in der Novembersitzung des Bad Oldesloer Hauptausschusses, dass die Stadt neben vieler kleinteiliger Hilfe auch 2 freiwillige Sozialarbeiter nach Erftstadt entsenden wird, um dort die dringen benötigte Hilfe in der Kinder und Jugendbetreuung zu leisten.

"Wir sind überglücklich, dass Bad Oldesloe hier Hilfe leistet, die bei der Stadt und den Menschen so dringend gebraucht wird! Es ist ein großartiges Zeichen der Solidarität und zeigt das die Kommunale Familie in der Bundesrepublik fest zusammenhält," freute sich Hendrik Holtz Vorsitzender der LINKSFRAKTION.