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9. April 2019

Klimagerechtigkeit

Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion
DIE LINKE und Landessprecher der LINKEN Schleswig-Holstein, diskutiert mit Frederike
Wrohn und Tom Petersen vom Organisationsteam von Fridays for Future Bad Oldesloe
über die Klimakrise, Klimagerechtigkeit und die stärker werdende Klimabewegung.
Der Klimaschutzbericht 2018 zeigt klar, dass Deutschland nicht nur die 2020-Ziele,
sondern auch seine 2030-Ziele nicht erreichen wird, wenn nicht bald gehandelt wird.
Deutschland hat ein ambitioniertes und starkes Klimaschutzgesetz so dringend nötig
wie nie. Ein Gesetz, das alle Wirtschaftsbereiche auf Klimaschutz verpflichtet. Der
Ausstieg aus der Kohle darf nicht immer weiter hinausgezögert werden. Statt zu
handeln wird aber ausgesessen und Placebos wie das „Klimakabinett“ eingerichtet.
Seit Monaten streiken Schüler*innen weltweit im Rahmen von Fridays for Future für
eine konsequente Klimapolitik. Zuvor war in Deutschland bereits mit den
Auseinandersetzungen um den Hambacher Forst sichtbar geworden, dass sich eine
wachsende Zahl an Menschen mit dem „Weiter so“ der Bundesregierung beim
Klimaschutz und dem Zögern bei einem konsequenten Kohleausstieg nicht mehr
abfinden wird. Die Klimabewegung wächst und der Druck vor allem auch der
Jugendlichen auf die Regierung nimmt merkbar zu.
Für DIE LINKE ist Klimaschutz auch eine soziale Frage, denn arme Menschen sind
weltweit am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen, sei es direkt, oder
weil die gesellschaftlichen Kosten des Klimawandels auf die abgewälzt werden.
Der Abend ist Teil der Reihe der Reihe „LINKE in Bewegung“, bei der Lorenz Gösta
Beutin mit Aktiven vor Ort über die Themen spricht, die Schleswig-Holstein bewegen.