Zur Zeit wird gefiltert nach: Soziales

Aktuelles aus den Parlamenten
2. März 2017 Kreisverband Stormarn/Kreistagsfraktion Stormarn/Soziales

Luxusgut Kinderbetreuung

Wer in Schleswig-Holstein seine Kinder in Kita oder Krippe betreuen lassen will, muss sich auf beachtliche Kosten gefasst machen, denn hier sind die Gebühren für die Kinderbetreuung im bundesweiten Vergleich extrem hoch. 500 Euro und mehr pro Monat  für einen Krippenplatz sind nicht unüblich. In Ahrensburg etwa sind es für einen... Mehr...

 
16. Januar 2017 Kreisverband Stormarn/Kreistagsfraktion Stormarn/Soziales/Bildung

Inklusion – alles gut?

Vor fast zwei Jahren Jahr hatte die LINKE in einem Kommentar auf die bedrohte Finanzierung für die Schulbegleitung behinderter Kinder aufmerksam gemacht. Der Kreis Stormarn hatte aufgrund eines Urteils des Landessozialgerichtes damit gedroht, die Finanzierung zu streichen, da es Sache des Landes sei.Nun endlich hat das Bundessozialgericht... Mehr...

 
28. Oktober 2016 Soziales/Kreistagsfraktion Stormarn

Armut in einem reichen Kreis

Der Süden Schleswig-Holsteins wird auch der Speckgürtel Hamburgs genannt. Knapp 40 000 € beträgt das Durchschnittseinkommen eines Steuerpflichtigen. Damit ist Stormarn der zehntreichste Kreis in Deutschland, in so schmucker Gesellschaft mit Starnberg, Hochtaunuskreis und Landkreis München. Auf Immobilienportalen wird damit geworben, es wird ein... Mehr...

 
14. Oktober 2016 Soziales/Kreistagsfraktion Stormarn

Kinderarmut – und was dagegen zu tun wäre

Ende September äußerte Birgitt Zabel, die Vorsitzende des Kinderschutzbundes Stormarn, daß hier, in einem vergleichsweise reichen Kreis, etwa 7000 Kinder in Armut leben, d.h. jedes sechste Kind. Frau Zabel sowie der Geschäftsführer des Bundes, Ingo Loeding, und der Präsident des Kreistags, Hans-Werner Harmuth, erörterten Maßnahmen zur Verbesserung... Mehr...

 
8. Januar 2016 Kreisverband Stormarn/Kreistagsfraktion Stormarn/Soziales

Pflegeheime in Ahrensburg und Reinfeld – Verkauf vollzogen

Nun ist es also fertig. Der Kreistag hat am 11.12.15 dem (Weiter-)Verkauf der Pflegeheime Ahrensburg und Reinfeld zugestimmt. Ja, es ist ein Weiterverkauf. Die Heime waren ja schon längst an Asklepios verkauft. Aber Asklepios konnte aus ihnen nicht genug Gewinne erzielen und verlor den Spaß an diesem Geschäft. Ein Weiterverkauf  erforderte... Mehr...

 
20. Juli 2015 Kreisverband Stormarn/Kreistagsfraktion Stormarn/Soziales

Behinderte Kinder in heilpädagogischen Wohngruppen

Seit über einem Jahr ist das Problem auf dem Tisch: Es entsteht bei der Finanzierung, wenn Kinder bis zum 18. Lebensjahr in stationären Wohneinrichtungen untergebracht werden, weil sie aufgrund ihrer – körperlichen oder/und geistigen – Behinderung nur durch intensivste Förderung zu einer ihnen angemessenen Schulbildung geführt werden können. Eine... Mehr...

 
29. Mai 2015 Kreisverband Stormarn/Ortsverband Glinde/Oststeinbek/Reinbek/Soziales

Grußadresse an die streikenden Erzieherinnen und Erzieher in der KITA und im Hort der Gemeinde Oststeinbek

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Ver.di und GEW,die Kinder und Jugendlichen sind die Zukunft unserer Gesellschaft. Gerade im Kleinkindalter werden die Anlagen des Individuums gefördert, die Weichen für das spätere Leben gestellt und somit auf die Beschaffenheit unserer Gesellschaft im Ganzen eingewirkt. Eure Arbeit ist daher ungeheuer wichtig,... Mehr...

 
15. September 2014 Kreisverband Stormarn/Ortsverband Ahrensburg/Trittau/Soziales

Soziale Ungerechtigkeiten in Ahrensburg und im Kreis Stormarn

Von fast allen Parteien im Kreis Stormarn wird immer wieder betont, wie reich und wohlhabend dieser doch sei. Dann - mit Verlaub - kann man sich aber nur an den Kopf fassen, wenn man hört, dass der Kreis Stormarn die bisherige Regelung der Übernahme der Kosten für heilpädagogische Wohn- und Tagesgruppen für behinderte Kinder nicht mehr... Mehr...

 
28. Mai 2014 Kreisverband Stormarn/Kreistagsfraktion Stormarn/Soziales/Landespolitik

Entspannung im Rechtsstreit um Kosten für Schulbegleiter?

Svenja M. (35) drückt wieder die Schulbank. Aber nicht, um einen Abschluss nachzuholen, sondern als Begleiterin eines autistischen Schülers. Sie hilft bei den Aufgaben und beobachtet das Verhalten des Kindes. Zusammen mit den Lehrern erstellt sie individuelle Lehrpläne und trägt so insgesamt dazu bei, den Zugang zur Bildung für ihren Zögling zu... Mehr...

 
5. April 2014 Kreisverband Stormarn/Landespolitik/Bildung/Soziales

Jetzt Verhindern - Schulabschlüsse aller Kinder sind gefährdet!

Landesregierung und Kreise streiten sich, wer in Zukunft die Kosten der Schulbegleiter übernimmt. Das heißt in der Praxis: Inklusiver Unterricht ohne Hilfe der Schulbegleiter. Dadurch sind die Schulabschlüsse aller Kinder in Gefahr, weil normaler Unterricht nicht möglich ist. Die Schulbegleiter/innen unterstützen das behinderte Kind,... Mehr...

 

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Aus der Presse
25. März 2013

Wohnen in Stormarn

Bad Oldesloe. Der Kreistag hat sich am Freitag auf seiner Sitzung mit der Mietsituation in Stormarn und dem sozialen Wohnungsbau befasst. Grund waren drei Anträge der Fraktion der Linkspartei. In ihnen forderten die Linken, dass der Kreis eine Studie über Mietkosten und Leerstände in Stormarn erstellt. Die dabei gewonnenen Daten sollten die Grundlage sein für neue Mietobergrenzen im Kreis, bis zu denen dieser die Kosten der Unterkunft von Sozialleistungsbeziehern übernimmt. Als Grund nannte die Linke, dass die derzeit auf dem Wohnungsmarkt geforderten Mieten oft über den vom Kreis aktuell festgelegten Übernahmesätzen lägen.

Ein weiterer Antrag sah vor, dass die aktuelle Regelung zu den Unterkunftskosten bis zu einer Neuregelung ausgesetzt wird. Bis dahin sollte der Kreis die Mietkosten tragen und für Neumieten die Obergrenzen erhöhen. Ferner beantragten die Linken, den sozialen Wohnungsbau der Gemeinden dadurch zu fördern, dass die dem Kreis weniger Zuschüsse zu den Unterkunftskosten zahlen müssten, wenn sie neue Sozialwohnungen schafften.

Der Kreistag lehnte alle Anträge mit großer Mehrheit ab, nur die vier Abgeordneten der Linken stimmten dafür. Deren Vertreterin Susanne Agne hatte zuvor davor gewarnt, dass in Stormarn keine "Reichen- und Armengettos" entstehen dürften. Vertreter der anderen Parteien sprachen sich dafür aus, neue Richtwerte erst zwischen den Fraktionen zu besprechen.