Unsere Kandidat(inn)en für Bad Oldesloe

Listenplatz 1 - Hendrk Holtz -

Freiberufler

Meine Schwerpunktthemen sind Jugendpolitik, Antifaschismus, Sozialer Wohnungsbau,
Integration von zu uns Geflüchteten Menschen, Härtefallbetreuung und die Verknüpfungspunkte vom Kreis
und seinen Kommunen.
Hier ein kurzer politischer Lebenslauf:
• Gründungsmitglied der Partei die Linke
• Gründungsmitglied der Linksjugend Solid SH
• Gründungsmitglied des Stormarner und des Oldesloer Bündnisses gegen Rassismus
• jahrelange Arbeit im Kreisvorstand
• Kreistagsabgeordneter 2008-2013
dort Arbeit im Jugendhilfeausschuss, Hauptausschuss, Sozialausschuss und Finanzausschuss
• Mitglied der Stadtverordnetenversammlung in der Kreisstadt Bad Oldesloe 2013-heute
dort Mitglied im Hauptausschuss und Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses
• seit 2012 Arbeit im Forum für Migration der Stadt Bad Oldesloe als 2. Vorsitzender
• Vertreter der Stadt Bad Oldesloe bei der Arbeitsgruppe des Innenministeriums und der Migrationsforen des Landes Schleswig-Holstein.
Ein paar kurze Zeilen zu meiner Bewerbung und zu mir.
Mein Name ist Hendrik Holtz aus Bad Oldesloe, ich bin 33 Jahre alt und arbeite als Stadtführer
in verschiedenen Städten.

Listenplatz 2 - Anna Kromm

Wirtschaftspädagogin

Listenplatz 3 - Florian Kautter -

Angestellter

Was ich für die erfolgreiche Arbeit einer Fraktion besonders wichtig finde, ist die Fähigkeit zur
solidarischen Zusammenarbeit und zum Ausgleich zwischen unterschiedlichen Positionen. Ich habe
mich in unserer sehr heterogenen Partei immer dafür eingesetzt, dass verschiedene Positionen und
Strömungen konstruktiv miteinander arbeiten und halte die Pluralität der LINKEN für eine Stärke, nicht
für eine Schwäche.
Meine Kernthemen sind seit Jahren Kulturpolitik und Bildungspolitik sowie Antifaschismus. Hier gibt es
einiges zu tun. Kultur ist auf Kreisebene unterfinanziert und personell nicht gut ausgestattet. Der Kreis
kann durch Schulentwicklungs- und Kindertagesstättenbedarfsplan auf die Entwicklung der Bildung im
Kreis Stormarn so einwirken, dass eine kostenfreie und nicht selektierende Bildungslandschaft
entsteht. Und der AfD, die vermutlich in den Kreistag einzieht, muss entschlossen entgegengetreten
werden.
Aber auch andere Themen, wie etwa ein deutlich ausgebauter und ticketloser ÖPNV im Kreis oder
der Abbau prekärer Beschäftigung und die Förderung bezahlbaren Wohnraumes müssen auf
Kreisebene angepackt werden.
Und natürlich sollten wir auch weiter eng mit lokalen Initiativen und sozialen Bewegungen
zusammenarbeiten, um deren Themen voran zu bringen

Listenplatz 4 - Cornelia Zurawczak -

Bürokauffrau

Listenplatz 5 - Christian Meyer -

Speditionskaufmann

Listenplatz 6 - Diana Krohe -

medizinische Dokumentationskraft

Listenplatz 7 - Ismail Romiogullari -

Schüler

Listenplatz 8 - Sophie Sommerfeld -

Krankenschwester

Ich bin 29 Jahre alt und meine politischen Schwerpunkte setze ich in der Gesundheitspolitik, der Bildungspolitik sowie dem Antifaschismus. Das sind für mich wesentliche Themen, mit denen man sich in unserer Gesellschaft fortlaufend immer wieder neu auseinandersetzen muss und in denen ich noch einiges an Handlungsbedarf sehe - ganz im Sinne von sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit. Und der Handlungsbedarf besteht sowohl auf kommunaler Ebene als auch auf Kreis-/Landes- bis hin zur Bundesebene.

Listenplatz 9 - Sascha Zurawczak -

Schriftsteller

Listenplatz 10 - Maria Panzer -

Jugendfreiwilligendienst/Freiwilliges, Soziales Jahr

Listenplatz 11 - Andreas Schöppl -

Rentner

Listenplatz 12 - Christian Vollpott -

Christian Vollptt

Verwaltungsangestellter

Wahlprogramm

Wer wir sind

Wir sind links und wir sind mittendrin. Mittendrin in Bad Oldesloe. Als Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt wollen wir uns für ein l(i)ebenswertes, weltoffenes, soziales und ökologisches Bad Oldesloe einsetzen. Besonders wichtig ist es uns hierbei die Wünsche und Bedürfnisse aller Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt aufzunehmen. Sie stehen, gerade in einer kleinen Stadt wie Bad Oldesloe, welche für die Menschen Lebensmittelpunkt ist, für uns an erster Stelle. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich an allen Entscheidungen beteiligen, die sie betreffen. Deshalb setzen wir auf einen offenen Dialog und mehr Bürger*Innenbeteiligung.

Wir sind links und wir sind Menschen dieser Stadt. Wir leben in Bad Oldesloe, pendeln zur Arbeit nach Lübeck oder Hamburg oder arbeiten hier vor Ort. Wir sind alteingesessene Oldesloer*innen, aber auch Zugezogene. Wir sind jung und alt, Männer und Frauen, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Was uns vereint, ist das Ziel eines l(i)ebenswerten, weltoffenen, sozialen und ökologischen Bad Oldesloe. Entschlossen stellen wir uns gegen eine Politik des sinnlosen Kaputtsparens und der sozialen Kälte unserer Stadt.

Was wir wollen

L(i)ebenswertes Bad Oldesloe

Bad Oldesloe lebt von den Menschen, die sich hier vor Ort engagieren. Bad Oldesloe ist eine l(i)ebenswerte Stadt und das vor allen Dingen durch das kulturelle und soziale Engagement der Menschen dieser Stadt. Das wollen wir angemessen honorieren und fördern. Die Politik und die Verwaltung darf das Engagement der ehrenamtlich Tätigen weder blockieren noch hemmen.

Wir fordern:  

·         freien Zugang der Vereine, Verbände und Initiativen zu öffentlichen Räumen

·         eine Ehrenamtskarte für die fleißige Tätigkeit der Engagierten des Ini-Hauses, der EfA, der Feuerwehr, Frauen helfen Frauen, des Vereins für Migration und Integration, Klangstadt und Sportvereinen und eine Honorierung der großartigen sportlichen und ehrenamtlichen Leistungen, ohne die Bad Oldesloe nicht das wäre, was es heute ist

·         eine Unterstützung des Ehrenamtes durch einEn EhrenamtsbeauftragtEn der Stadt, der unbürokratisch dort hilft, wo Verwaltungshandeln notwendig ist

·         keine Abwälzung staatlicher/städtischer Aufgaben an ehrenamtliche Institutionen

·         endliche eine angemessene finanzielle Würdigung ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürger

Die Innenstadt von Bad Oldesloe muss lebendig bleiben. Zukunftsorientiertes innerstädtisches Flächenmanagement beinhaltet nicht nur die Ansiedlung neuer Verkaufsräume, sondern vor allem  die Schaffung neuer Erholungsmöglichkeiten und Begegnungsstätten, damit sich die Innenstadt nicht nur zum Einkaufen anbietet, sondern sich ebenso mit einer gemütlichen Atmosphäre präsentiert.

Wir wollen:

·        eine Innenstadt zum Verweilen mit Begegnungsstätten für Alle und attraktive Spielangebote für Kinder

·        ein kostengünstiges und flexibles Parkplatzmanagement, das bei gelöstem Parkschein für alle Parkplätze im Bereich der Innenstadt gilt

·        eine lebendige Innenstadt, die nicht nur von verkaufsoffenen Sonntagen lebt, sondern auch von Aktionen und Attraktionen im gesamten Jahr, wie dem Straßenkünstlerfestival, dem Treidlerfestival und dem Mittelaltermarkt

·        dass der Wochenmarkt auf dem Marktplatz samstags und mittwochs erhalten bleibt und Barrieren für den Zugang regionaler Anbieter abgebaut werden. Das bedeutet, dass die Umwälzung städtischer Kosten auf die Händler unterbleiben muss. 

Bad Oldesloe galt als „Schlafstadt“. Doch Bad Oldesloe beweist, dass es mehr ist. Demzufolge brauchen wir ein Stadtmarketing, das die Schönheit und Attraktivität Bad Oldesloes noch deutlicher betont und mehr Tagesgäste und Besucher nach Bad Oldesloe lockt.

Wir wollen:

·         Bad Oldesloe als Ausgangspunkt für sowohl spannende, als auch entspannende Radwege bekannt machen und als Naherholungsziel im Hamburger Umland weiter etablieren

·         unsere zahlreichen gastronomischen Betriebe mit regionalen Produkten in ihrem Marketing unterstützen

·         die Grünflächen in Bad Oldesloe erhalten, ausbauen und vorhandene Wanderwege weiter vernetzen

·         die Schaffung von Hundewiesen, um Freilauf für Hunde zu gewährleisten

·         den Wohnmobilstellplatz auf dem Exer aufwerten und zusammen mit den ansässigen Beherbergungsbetrieben Bad Oldesloes als idealen Ausgangsort für Städtetouren nach Hamburg und Lübeck bewerben.

Ein l(i)ebenswertes Bad Oldesloe ist bunt und hat keinen Platz für Rassismus, Faschismus und Intoleranz.

Wir setzen uns ein:

·         für vielfältige Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft und Kultur

·         für die Integration aller in Bad Oldesloe lebenden Menschen. Der Zuzug geflüchteter Menschen und anderer Migrant*innen bereichert dank gelungener Integration unsere Stadt. Daher ist uns die Unterstützung des städtischen Forums für Migration und Integration sowie des Kaktus e.V. eine Herzensangelegenheit.

·         für die Bekämpfung von rassistischen und diskriminierenden Eingangskontrollen in ortsansässigen Kneipen und Diskotheken

·         für die Umwidmung der Hindenburgstraße. Gewürdigt und geehrt werden soll das Leben und Schaffen des deutschen Mathematikers Carl Friedrich Hindenburg. Damit wirken wir der Geschichtsverfälschung entgegen.

Soziales Bad Oldesloe

17,15 Prozent aller in Bad Oldesloe lebenden Kinder und Jugendlichen leben laut aktuellem Stand in Bedarfsgemeinschaften. Damit ist Bad Oldesloe im Kreis Stormarn eine der Hochburgen bezogen auf Kinderarmut. Für  einkommensschwache Familien muss ein soziales Bad Oldesloe Teilhabe am gesellschaftlichen Leben der Stadt gewährleisten.

Wir fordern:

·         die Schaffung niedrigschwelliger Angebote und Freiräume für Jugendliche im Innenstadtbereich

·         Mehr Personal und eine Intensivierung der aufsuchenden Jugendarbeit (Streetworker)

·         Schaffung von Räumen für Wohnungslose, die bei jeder Witterung aufgesucht werden können

·         städtische Förderung von vergünstigten und kostenlosen Zugängen zu Sportvereinen, Volkshochschule, Schwimmbad und der Bücherei. Dafür wollen wir uns mit privaten Anbietern von kulturellen, sportlichen und anderen Angeboten der Stadt in Verbindung setzen. Es soll erreicht werden, dass entsprechende Angebote gemacht werden und über mögliche finanzielle Ausgestaltungsmöglichkeiten beraten wird.

·         die Ausgestaltung der Öffnungszeiten und Preise des Hallenbades, die es den Vereinen ermöglicht, ein kostengünstiges Angebot für alle anzubieten

·         ein breites kostenfreies Freizeitangebot für alle Menschen der Stadt im Rahmen des Ferienpasses und der Altentagesstätte. Wir wollen Vereine und Initiativen unterstützen, indem wir sie finanziell entlasten, wenn sie entsprechende Angebote machen

·         niedrigschwellige soziale Beratungsangebote wie zum Beispiel die Budget- und Schuldnerberatung auszubauen und zu fördern

·         Kostenfreies Parken vor der Schwimmhalle und am Exer für dort ehrenamtlich Engagierte

Deshalb bauen wir 14-tägige Sprechstunden mit folgenden Hilfestellungsangeboten auf:

·         Unterstützung beim Überwinden bürokratischer Hürden, wie beim Ausfüllen von Anträgen und die Vermittlung an zuständige Stellen

·         Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Verwaltungsaufgaben, wie Bescheiden, Rechnungen und anderen behördlichen Schreiben

·         Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher Lebenskrisen durch das gemeinsame Suchen nach Lösungsansätzen und Weitervermittlung an professionelle Hilfsangebote

Wohnen in Bad Oldesloe

Grundlage aller Sozialpolitik ist für uns menschenwürdiger und bezahlbarer Wohnraum. Durch die Zugehörigkeit von Bad Oldesloes zur Metropolregion Hamburg ist die Nachfrage nach Mietwohnungen und Wohneigentum in den vergangenen Jahren auch in Bad Oldesloe stetig gestiegen und hat zu einer erheblichen Wohnraummietsteigerung geführt (die Grundstückspreise stiegen zwischen 2010 und 2017 um 47,4 % pro Kauf , der Kaufpreis für Eigentumswohnungen im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 72,7 %) . Die Wohnungsmieten stiegen im gleichen Zeitraum um 20,4 %. Grundstücks- und Immobilienspekulation durch Nichtbebauung bzw. Nichtvermietung von bestehendem Wohnraum schadet nicht nur dem Gemeinwohl, sondern ist eine Spekulation mit der Not der Menschen.

Wohnen ist ein Grundrecht. „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ (Art. 14 Abs. 2 Grundgesetz).

Wir fordern:

·         die Beibehaltung der Straßenausbaubeiträge und keine Erhöhung der Grundsteuer. Denn diese stellt eine Mehrbelastung für die Mieter dar, da die Grundsteuer, anders als die Straßenausbaubeiträge, auf die Mieter umgelegt werden kann.

·         dass Grundstücks- und Immobilienspekulationen angezeigt und verwaltungsjuristisch bekämpft werden

·         die Förderung kommunaler Wohnungsgesellschaften sowie -genossenschaften

·         die Erstellung eines realistischen Mietspiegels, der durch die Angleichung der real existierende Mietpreise ermöglicht, dass das Jobcenter Wohnkosten übernimmt

·         dass Leerstands- und Zweckentfremdungsabgaben wieder eingeführt werden. Wo sich Leerstand und Zweckentfremdung nicht anders verhindern lassen, müssen auch Mittel der Beschlagnahme, sowie der gesetzlich zulässigen Enteignung eingesetzt werden.

·         eine höhere Quote für sozialen Wohnungsbau in allen neu zu erschließenden Baugebieten.

·         eine Mietpolitik, welche eine soziale Durchmischung in allen Wohngebieten ermöglicht

Ökologisches Bad Oldesloe

Der Klimawandel wird auch vor Bad Oldesloe nicht Halt machen. Ein Verursacher des Klimawandels ist unter Anderem der Individualverkehr. Verkehrspolitik ist daher für uns auch immer Umweltpolitik. Der Vermeidung von Lärmbelästigung ist hierbei genauso Rechnung zu tragen, wie der Luftverschmutzung.

Wir fordern:

·         ausreichend kostenlose Parkmöglichkeiten für PKW am Bahnhof für den Umstieg in den ÖPNV

·         ausreichend kostenlose und gesicherte Fahrradstellplätze am Bahnhof für den Umstieg auf den ÖPNV

·         Vorrang für Fußgänger und Fahrradfahrer bei allen Verkehrsplanungen

·         Ausweisung von weiteren Tempo 30 Bereichen im Innenstadtbereich

·         Ausbau des Stadtverkehrs mit Orientierung am Bedarf der Menschen auch durch Busse und Anrufsammeltaxis. Das bedeutet eine engere Taktung im ÖPNV mit Einsatz kleinerer Fahrzeuge.

·         eine Umstellung des ÖPNV auf regenerative Energien

·         eine bessere Anbindung und höhere Taktung des ÖPNV an die umliegenden Dörfer

·         In neuen Bebauungsplänen soll die Nutzung erneuerbarer Energien, wie im Bundesbaugesetz vorgesehen, vorgeschrieben werden.

Ein weiterer Faktor des Klimaschutzes ist eine ökologische Energiepolitik, die für alle bezahlbar sein muss.

Wir wollen:

·      die Stelle der Klimaschutzmanager*in wieder besetzen

·      kostenlose Energieberatung für alle Menschen in Bad Oldesloe

·      Stromsperren verbieten

·      Bürgersolaranlagen und Bürgerwindparks fördern

·      die öffentlichen Gebäude energetisch sanieren und innerhalb der Verwaltung Maßnahmen zur Energieeffizienz durchsetzen

Bildung in Bad Oldesloe

Kindertagesbetreuung

Bildung beginnt nicht erst in der Schule. Die Kindertagesstätten und Krippen sind die erste Bildungseinrichtung, in der Kinder unterschiedlicher Herkunft soziale Integration und spielerische Lernanreize erfahren.

In Schleswig-Holstein sind die Gebühren für Kitas und Krippen im bundesweiten Vergleich besonders hoch. Auch Bad Oldesloe bildet hier keine Ausnahme. Durch einen 2011 beschlossenen Automatismus steigen die Gebühren hier sogar ohne jede ernsthafte Debatte in der Stadtverordnetenversammlung regelmäßig weiter an. Regelsätze von 390 € für sechsstündige Kitabetreuung oder sogar von über 600 € für einen Krippenplatz bis 17:00 sind in Bad Oldesloe Realität.

Gebühren dürfen keine Hürde sein, die die Kinder am Besuch einer Kita hindert. Die Stadt Bad Oldesloe muss in Kreis und Land darauf hinarbeiten, dass Mittel für die Finanzierung der Kitas und die Entlastung der Familien zur Verfügung gestellt werden. Die Gebühren dürfen nicht ständig automatisch steigen. Die Stadtverordnetenversammlung muss hier ihrer Verantwortung gerecht werden und diese Entwicklung aktiv stoppen und darf sich nicht hinter einem von ihr selbst eingerichteten Automatismus verstecken.

In Bad Oldesloe fehlen noch immer Kita- und Krippenplätze und die Kitas müssen personell besser ausgestattet werden. 1 ½ Stellen für eine Kita-Gruppe, wie in manchen Kitas üblich, ist kein haltbarer Zustand. Die LINKE wird sich weiterhin für eine flächendeckende und bedarfsgerechte Kindertagesstättenplanung einsetzen, die allen Kindern und ihren Eltern ein ausreichendes und wohnortnahes Angebot an Betreuungsplätzen macht.

Wir fordern:

·         Ausbau weiterer Krippen und Kitaplätze

·         kostenfreien Besuch von Kindertageseinrichtungen und kostenfreie Verpflegung für alle

Kinder

·         mehr Personal für die Kindertagesbetreuung

Schule

Die LINKE steht für eine Schule für alle, eine integrierte Gemeinschaftsschule nach skandinavischem Vorbild, in der die Kinder gefördert, anstatt aussortiert, werden.

Bis dies erreicht ist, muss zumindest das Angebot an Gesamtschulplätzen mit gymnasialer Oberstufe schnell ausgebaut werden, da zu viele Schüler*Innen entgegen ihrem Wunsch auf andere Schulen gehen, weil es zu wenig Plätze an den Gesamtschulen gibt.

Die Ganztagsschule ist in verschiedenen Formen in den letzten Jahren an den Schulen in Bad Oldesloe eingeführt worden. Hier muss für ausreichende Räumlichkeiten und ausreichendes und gut qualifiziertes Personal  gesorgt werden. Offener und Gebundener Ganztag dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden um Kürzungen in der Gebundenen Ganztagsbetreuung zu rechtfertigen.

Die Schulen Bad Oldesloes wurden nicht mit  Blick auf die Bedürfnisse einer Ganztagsschule geplant. Die Schulen müssen entsprechend den neuen Anforderungen ausgebaut werden. Sie sind jetzt nicht mehr nur vormittäglicher Lernort, sondern auch der Ort, an dem viele Kinder einen Großteil ihrer Freizeit verbringen. Dem muss die Politik Rechnung tragen.

Integration von Kindern mit Behinderungen an den Schulen in Bad Oldesloe erfordert eine bedarfsgerechte personelle Ausstattung mit ausreichend geschultem Personal für die Schulbegleitung (auch im Ganztagsbereich) und Förderung der Kinder. Wir werden uns dafür einsetzen, dass das schnell an allen Schulen Realität wird.

Wir lehnen Werbeveranstaltungen der Bundeswehr an allen Schulen in Bad Oldesloe ab.

Wir fordern:

·         Ausbau von Gesamtschulplätzen

·         dass die Mittel für den Erwerb von Medienkompetenz im Zeitalter der digitalen Medien ausreichend und in zeitgemäßer Form zur Verfügung stehen

·         ausreichende Räumlichkeiten und qualifiziertes Personal für die Ganztagsschule

·         als integralen Teil der Bildung, kostenfreie Ganztagsbetreuung an allen Schulen

·         die Absicherung und Aufstockung der Sozialarbeiter*Innenstellen an den Schulen in Bad Oldesloe, um alle Schülerinnen und Schüler angemessen fördern, unterstützen und begleiten zu können. Versuchen hier zu kürzen, wird DIE LINKE entschlossen entgegen treten.

·         kostenfreies Schulessen für alle

Sportliches Bad Oldesloe

Bad Oldesloe hat ein breites Sportangebot, das von vielen Vereinen und Einrichtungen getragen wird. Auch außerhalb der Vereine betreiben viele Bad OldesloerInnen Sport, etwa auf dem Kunstrasenplatz beim „Exer“ oder im Skateland.

Wir setzen uns dafür ein:

·         dass der Kunstrasenplatz weiter für alle Oldesloer*Innen offen zugänglich bleibt. Frei zugängliche Sportplätze sind ein Plus an Lebensqualität für alle Menschen in unserer Stadt.

·         dass das Skateland saniert und ausgebaut wird. Wenn unserer Stadt für Jugendliche attraktiv sein soll, müssen Orte wie das Skateland erhalten bleiben. Hierbei unterstüzen wir die Bemühungen des Kinder- und Jugendbeirates das Skateland schnell zu sanieren.

Und was wollen wir noch?

Wir wollen mit Ihnen ins Gespräch kommen und in den nächsten fünf Jahren gemeinsam mit Ihnen ein l(i)ebenswertes, weltoffenes, soziales und ökologisches Bad Oldesloe gestalten.

Sprechen Sie uns an, kommen Sie bei unseren Veranstaltungen vorbei. Nicht nur vor der Wahl sondern auch in den nächsten fünf Jahren sind wir für Sie da.

Mehr Demokratie wagen! Auch in Bad Oldesloe!

Haben Sie bereits jetzt Fragen oder Anregungen?

Möchten Sie mit uns in Kontakt treten?

Sie erreichen uns per Email: badoldesloe@die-linke-stormarn.de