
Vom 19. bis 23. Juli 2010 sind Abgeordnete der Bundestagsfraktion DIE LINKE und der Landtagsfraktionen Schleswig-Holsteins und Mecklenburg-Vorpommerns von Rügen bis Fehmarn entlang der Küste unterwegs, um die Bürgerinitiativen zu unterstützen und mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen.
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Kein Mandat für den Krieg in Afghanistan! Ich appelliere an die Abgeordneten des Bundestages: Sagen Sie Nein zur Verlängerung des Mandats für den Krieg in Afghanistan. Respektieren Sie das Friedensgebot und das Verbot von Angriffskriegen im Grundgesetz. - Druckvorlage für eine Unterschriftenliste (PDF-Datei, 31 kB) zum
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22.08.2010

Bund, Länder und Gemeinden entwickeln drastische Kürzungs- und Streichprogramme zum Schuldenabbau. In ihren Auswirkungen sind diese Programme unsozial und verstärken die Umverteilung von unten nach oben.
Die hohe Neuverschuldung der öffentlichen Haushalte ist wesentlich die Folge einer tiefen Wirtschafts- und Finanzkrise, die durch abenteuerliche Finanzspekulationen ausgelöst wurde. Nachdem so genannte systemrelevante Banken mit mehreren hundert Milliarden Euro vom Staat gerettet wurden und die öffentlichen Haushalte durch die Folgen dieser Krise mehr und mehr in die Schieflage gerieten, sollen nun breite Teile der Bevölkerung über Einsparungen und Kostenerhöhungen die Zeche für diese Krise zahlen.
Geplant sind:
- der Umbau des Gesundheitswesens mit Leistungsreduzierungen und
wachsender Selbstbeteiligung der Versicherten.
- der Verkauf öffentlicher Einrichtungen an private Investoren.
(wie z.B. für das Universitätsklinikum SH geplant)
- Kürzungen und Abbau im Bereich der sozialen und kulturellen
Infrastruktur.
Die Landesregierung von Schleswig Holstein strebt in dem Doppelhaushalt 2011/12 Kürzungen in Höhe von 250 Mio. Euro an. Das bedeutet einen starken Personalabbau bei Landesbediensteten. Weiterhin betreffen die geplanten Streichungen und Kürzungen Familienbildungsstätten, das beitragsfreie Kita-Jahr, Selbsthilfegruppen, Begegnungsstätten und Beratungsstellen für Suchtkranke und psychisch Kranke, das Blindengeld, die Migrationssozialarbeit und Vieles mehr. Die geplanten Kürzungen und Streichungen bei Frauenhäusern, Frauenberatungen, dem Notruf und Mädchenprojekten gefährden Hilfen für Gewaltopfer und die Geschlechtergerechtigkeit.
Auch auf der kommunalen Ebene kommt es zu scharfen Einschnitten. Theater und andere Kultureinrichtungen, Büchereien und Schwimmbäder sind von Sparmaßnahmen bedroht.
Das Bündnis Gerecht geht anders- Wir zahlen nicht für eure Krise! wendet sich gegen diese unsozialen Sparmaßnahmen und ruft im Herbst zum breiten Protest mit vielfältigen Aktionen und zu einer Großdemonstration am 18. November auf.
Die Haushalte müssen auf der Einnahmenseite durch eine faire Steuer- und Abgabenpolitik saniert werden, die den Umverteilungsprozess von unten nach oben beendet. Durch Einnahmeerhöhungen in den öffentlichen Haushalten muss eine Gesundheits-, Bildungs- und Sozialpolitik ermöglicht werden, die sich am Gemeinwohl orientiert. Dazu können sowohl die Erhöhung der Spitzensteuersätze, eine Börsenumsatz- und Kapitaltransaktionssteuer sowie eine Vermögensabgabe beitragen. Zu der so genannten Sparpolitik gibt es eine Menge von Alternativen!
Geplant ist derzeit eine
Auftakt-Kundgebung am 08.09. in Kiel und eine Groß-Demonstration im November vor dem Landeshaus. Über alle weiteren Einzelheiten und Aktionen berichten wir hier auf der Homepage.
Neben der LINKEN sind weitere Vereine, Initiativen und Verbände in diesem Bündnis organisiert :
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„Verantwortliche dürfen sich nicht in Ausreden flüchten“
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Schulstreik in Glinde
Am Freitag, den 11.Juni, sind in Glinde (SH) rund 300 Schüler im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks auf die Straße gegangen, um für eine bessere Bildung zu demonstrieren. Während nämlich ... mehr
Griechenland ist vermutlich erst der Anfang, die Krise nicht vorbei. Statt die Profiteure und Verursacher der Krise zur Kasse zu bitten, sollen die Menschen mit Kürzungen bei Bildung und Sozialem, Privatisierung und... mehr
Michael Schlecht, MdB – Chefvolkswirt Fraktion DIE LINKE – Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand DIE LINKE – 7. Juni 2010 Seit 2008 sind in Deutschland die Staatsschulden um 180 Milliarden Euro angestiegen. Dies... mehr
Das schleswig-holsteinische Landesverfassungsgericht hat das bestehende Wahlrecht, wie erwartet, als in Teilen „verfassungswidrig“ erklärt. Die Richter gaben damit einer Normenkontrollklage von Grünen und Südschleswigschem... mehr
In der Finanz- und Wirtschaftskrise hat Schleswig-Holstein besonders gelitten. Immer neue Milliarden werden in die marode HSH Nordbank gepumpt, die Kommunen leiden unter Einnahmeausfällen. mehr
Unter der Überschrift „Feste Fehmarnbelt-Querung verhindern“ reisen Politikerinnen und Politiker der Partei DIE LINKE durch insgesamt 13 Orte an der Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. mehr
Am Samstag, den 24.7.2010 lud der Landesverband SH der LINKEN zu einer Konferenz unter dem Titel "Kommunen in Not" nach Neumünster ein. Etwa 65 Mitglieder und MandatsträgerInnen waren der Einladung gefolgt und... mehr

Eine konsequente Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist eine zentrale Investition in ein ökologisches und friedliches 21. Jahrhundert. Der rotgrüne Atomkonsens von 2000 ist Nonsens, denn die garantierten Restlaufzeiten dienen zuallererst den Profitinteressen der Atomindustrie. Der Betrieb von Atomanlagen birgt jedoch unverantwortlich hohe Risiken; eine sichere Endlagerung von Atommüll für eine Million Jahre und mehr ist nicht zu gewährleisten. Das Fiasko in den Atommülllagern Asse und Morsleben zeigt, wie fahrlässig die bisherige Praxis ist. DIE LINKE fordert darum die unverzügliche und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen sowie ein Verbot für den Export von Atomtechnik. Atommülltransporte müssen bis zu einer verlässlichen Lösung der Endlagerung ausgesetzt werden.
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Wahlprogramm: 2.3. Gesellschaft ökologisch umbauenThemen A-Z: Atomenergie | Energiepolitik | Erneuerbare Energien